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	<title>Gaumenglück &#187; Fleisch</title>
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	<description>Kulinarische Notizen</description>
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		<title>Deutsches Sattelschwein</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Rhönschaf, so steht auch das Deutsche Sattelschwein auf der roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen. Es wird in der Kategorie I als extrem gefährdet eingestuft. Seinen Namen hat es aufgrund der Scheckung: schwarzer Kopf, heller &#8216;Sattel&#8217; und schwarzes Hinterteil. Das Deutsche Sattelschwein entstand nach dem Krieg durch einen Zusammenschluß &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/deutsches-sattelschwein/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/06/Sattelschweinchen-300x218.jpg" alt="Sattelschweinchen" title="Sattelschweinchen" width="300" height="218" class="alignleft size-medium wp-image-771" /></p>
<p>Wie das Rhönschaf, so steht auch das Deutsche Sattelschwein auf der roten Liste der <em>Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen</em>. Es wird in der Kategorie I als extrem gefährdet eingestuft. Seinen Namen hat es aufgrund der Scheckung: schwarzer Kopf, heller &#8216;Sattel&#8217; und schwarzes Hinterteil. Das Deutsche Sattelschwein entstand nach dem Krieg durch einen Zusammenschluß aus dem Angler Sattelschwein (Archepassagier von Slow Food) und dem Schwäbisch-Hällischen Schwein. Besonders verbreitet war das Sattelschwein in der ehemaligen DDR. Das Angler Sattelschwein spielt heute nur noch als die regionale Bezeichnung des in Schleswig-Holstein ansässigen Sattelschweines eine Rolle.</p>
<p>Das relativ fettreiche Fleisch der Tiere bedingte allerdings ein nachlassendes Interesse an der Zucht. Derzeit gibt es bundesweit gerade mal 85 Schweine. Markus Jenner und Lara Wollensack, beides Agrar-Ingenieure, habe Anfang letzten Jahres 6 Muttersauen gekauft und züchten seitdem in Erdmannshausen bei Marbach das <strong>Erdmannhäuser Sattelschwein</strong>. Fakt ist jedoch, dass man als Landwirt aufgrund des erwähnten hohen Fettanteils vom Verkauf der Reinzuchttiere nicht leben kann. Deswegen werden oft Pietrain-Eber eingekreuzt, die für ein gutes und auch vermarktungsfähiges Fleisch-Fett-Verhältnis sorgen. Wir hatten Gelegenheit, die Zucht der beiden jungen Landwirte zu besichtigen. Die Schweine werden auf Stroh gehalten, die trächtigen Muttersauen haben die Wahl zwischen einem eigenen Stallplatz oder einer Auslaufläche. Diese Fläche soll in kommender Zeit durch umfangreiche Baumassnahmen noch erweitert werden.</p>
<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/06/Nackensteak_Sattelschwein-300x161.jpg" alt="Nackensteak_Sattelschwein" title="Nackensteak_Sattelschwein" width="300" height="161" class="alignleft size-medium wp-image-772" /></p>
<p>Als Futter erhalten die Schweine vorwiegend Getreide aus eigenem Anbau. Antibiotika oder gar Leistungsförderer sind auf dem Hof verpönt. Im erworbenen Fleischpaket waren u.a. Nacken, Rückensteaks und Schnitzel. Wir waren von Textur und Geschmack begeistert; ungemein saftig und herzhaft und keinerlei Wasserverlust beim Braten. Die Vermarktung erfolgt über den Hofladen (Weihinger Weg 100, Erdmannhausen), der Freitagnachmittag und Samstagvormittag geöffnet hat. </p>
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		<title>Archepassagier Rhönschaf</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Biosphärenreservat Rhön grast auf bis zu 900 m hoch gelegenen Magerwiesen das Rhönschaf. Es zählt zu einer der ältesten deutschen Schafrassen und ist bereits seit dem 16. Jahrhundert in der Rhön zuhause. Das Rhönschaf hat im wahrsten Sinne einen Charakterkopf: hornlos, mit schwarzem Gesicht und einem römischen Nasenprofil! Wie auch das Hinterwälder Rind im &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/archepassagier-rhoenschaf/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/06/Rhönschaf-300x200.jpg" alt="Rhönschaf" title="Rhönschaf" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-752" /></p>
<p>Im Biosphärenreservat Rhön grast auf bis zu 900 m hoch gelegenen Magerwiesen das Rhönschaf. Es zählt zu einer der ältesten deutschen Schafrassen und ist bereits seit dem 16. Jahrhundert in der Rhön zuhause. Das Rhönschaf hat im wahrsten Sinne einen Charakterkopf: hornlos, mit schwarzem Gesicht und einem römischen Nasenprofil!</p>
<p>Wie auch das Hinterwälder Rind im Schwarzwald so wird das Rhönschaf in diesem Vulkangebirge als Landschaftspfleger eingesetzt. Das heideähnliche Gebiet mit seinen Streuobstwiesen ist nämlich Ergebnis einer jahrhundertelangen und ehemals sehr verbreiteten Beweidung. Somit eine auf die Rhön perfekt angepasste Schafsrasse, die sich von den Kräutern der Magerwiesen und Buschsprösslingen ernährt. Und das schmeckt man!<br />
Selbst Napoleon war vom Fleisch der Lämmer begeistert. Als er sich 1813 in der Rhön aufhielt und in den Genuss des Rhönschafs kam, veranlasste er, dass die Tiere als Wanderherden bis nach Paris getrieben wurden. Innerhalb kurzer Zeit war vom &#8216;mouton de la reine&#8217; (königliches Schaf) die Rede.</p>
<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/06/Lammherzen-300x250.jpg" alt="Lammherzen" title="Lammherzen" width="300" height="250" class="alignleft size-medium wp-image-755" /></p>
<p>Wir hatten Gelegenheit, fast alle Teile zu probieren und können die Begeisterung nur teilen. Obwohl die Lämmer erst im Alter von 8 bis 11 Monaten geschlachtet werden, ist ihr Fleisch eher rosa, erinnert an Kalb. Dies bedingt die extensive, nährstoffarme, aber kräuterreiche Fütterung der hochgelegenen Magerwiesen. Das Fleisch ist ungemein zart, hat eine dezente Würze und überhaupt nichts &#8216;stalliges&#8217;, weil es sich um echte Weidelämmer handelt.</p>
<p>Möglichst alle Teile eines Tieres zu essen, hat etwas mit dem Resepkt gegenüber der Kreatur zu tun. Es wäre doch traurig, wenn ein Lamm nur wegen seiner Edelteile geschlachtet würde. Deswegen haben wir auch die Innereien genossen und waren u.a. sehr angetan vom Herz, das gegrillt wurde.<br />
Weitere Berichte zu diesem köstlichen Fleisch folgen &#8230;</p>
<p>1975 gab es im bayrischen und hessischen Teil der Rhön nur noch 300 Tiere. Heute hat sich der Bestand auf 4.000 erholt, ist aber dennoch als gefährdeten Rasse gelistet. Grund genug also, das Rhönschaf in die Slow Food Arche des Geschmacks aufzunehmen: wir essen, was wir retten wollen!</p>
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		<title>Hat jetzt Saison: der Maibock</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 09:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht hier ausdrücklich nicht um das Bier! Obwohl ich Maibock in flüssiger Form auch gerne zu mir nehme&#8230; Mit Beginn des Wonnemonates startet auch die erste heimische Jagdsaison. Das Fleisch der Rehböcke, die jetzt erlegt werden, unterscheidet sich erheblich vom regulären &#8216;Herbstwild&#8217;. Das Aroma der frischen Kräutern, von denen sich die Tiere unter anderem &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/hat-jetzt-saison-der-maibock/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/05/maibock-2010_2-300x198.jpg" alt="maibock 2010_2" title="maibock 2010_2" width="300" height="198" class="aligncenter size-medium wp-image-703" /></p>
<p>Es geht hier ausdrücklich nicht um das Bier! Obwohl ich Maibock in flüssiger Form auch gerne zu mir nehme&#8230; Mit Beginn des Wonnemonates startet auch die erste heimische Jagdsaison. Das Fleisch der Rehböcke, die jetzt erlegt werden, unterscheidet sich erheblich vom regulären &#8216;Herbstwild&#8217;. Das Aroma der frischen Kräutern, von denen sich die Tiere unter anderem in den letzten Wochen ernährt haben, ist auch im ungemein zarten Fleisch wieder zu finden. Genau wegen dieser Zartheit sollte das Fleisch in der Küche sehr behutsam behandelt werden. Will man nicht auf den ganz teuren Rücken zugreifen, bietet sich auch sehr schön eine Keule (ohne Knochen) an, aus der man kleine Schnitzel schneiden kann. Die ca. 1,5 cm dicken Scheiben werden ganz vorsichtig geklopft. Ich mache in solchen Fällen meist von meinen Handballen Gebrauch. Die Schnitzelchen werden gesalzen &#038; gepfeffert, in Mehl gewendet und dann &#8211; wieder ganz behutsam &#8211; angebraten. Hier reichen 2 Minuten von jeder Seite, danach haben ich sie kurze Zeit bei 80 Grad im Backofen ruhen lassen.<br />
Als Beilage eignet sich natürlich jeder Art von Frühlingsgemüse, insbesondere Morcheln. Leider waren aber bei uns keine zu bekommen. So haben wir uns für roten Spitzpaprika, Spargel und dicke Bohnen entschieden. Fertig war eine kleine, feine Mahlzeit.</p>
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		<title>Arche Passagier Glanrind</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich den Biolandbetrieb Bannmühle im rheinland-pfälzischen Odernheim besucht, wo seit vielen Jahren Glanrinder gezüchtet werden. 2007 wurde das Glanrind in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen, in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. zählt es zu den extrem gefährdeten Rassen. Der Grund hierfür ist, dass Glanrinder ursprünglich &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/arche-passagier-glanrind/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/03/Glanrinder-300x200.jpg" alt="Glanrinder" title="Glanrinder" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-497" /></p>
<p>Vor einigen Tagen habe ich den Biolandbetrieb Bannmühle im rheinland-pfälzischen Odernheim besucht, wo seit vielen Jahren Glanrinder gezüchtet werden. 2007 wurde das Glanrind in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen, in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. zählt es zu den extrem gefährdeten Rassen. Der Grund hierfür ist, dass Glanrinder ursprünglich als Arbeitstiere gezüchtet wurden und sich weder für die Milchwirtschaft noch für die Intensivmast besonders eigneten. Viele Bauern stellten deswegen seit den 60er Jahren auf andere Rassen um, die schneller mehr Fleisch lieferten als das langsam wachsende Glanrind. Mitte der 80er Jahren gab es daher nur noch knapp 30 Tiere, der Bestandes hat sich heute auf rund 1.500 erholt. 35 davon stehen auf dem Betrieb südlich von Bad Kreuznach. </p>
<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/03/Glanrinder-2-300x200.jpg" alt="Glanrinder 2" title="Glanrinder 2" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-500" /></p>
<p>Die Tiere verbringen das ganze Jahr im Freien, wo auch die Kälber zur Welt kommen. Das Futter stammt von den hofeigenen Wiesen und Obstbeständen, ihr Mist wird als organischer Dünger wieder eingesetzt. Somit wird ein natürlicher Nährstoffkreislauf garantiert.</p>
<p>Mit rund einem Jahr werden die Jungbullen bzw. Färsen geschlachtet. Da den Tieren der Verladeprozess vertraut ist &#8211; sie werden alle paar Monate auf andere Weideflächen gebracht &#8211; sind sie auf dem Weg zum Schlachter keinem Stress ausgesetzt. Bedingt durch die Freilandhaltung und das hochwertige Futter verfügen die Rinder über eine exzellente Fleischqualität mit einem besonders hohen Anteil an roten Fleischfasern: es ist zart, aber intensiv im Geschmack und ungemein saftig.</p>
<p>Produkte vom Glanrind wird es demnächst bei Gaumenglück geben!</p>
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		<title>Hinterwälder Rind und die perfekte Reifung</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 11:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hinterwälder Rind &#8211; das Urwüchsige aus dem Schwarzwald &#8211; ist einer der kleinsten Rinderrassen Mitteleuropas. Es wird vorwiegend im Naturpark Südschwarzwald zur Landschaftspflege gehalten. Das Fleisch des Hinterwälder gilt aus ausgesprochen schmackthaft, was an der ungewöhnliche Kurzfaserigkeit des Fleisches liegt. Es ist Passagier in der Slow Food Arche des Geschmacks. Zum Testen habe ich &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/hinterwaelder-rind/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2009/12/T-Bone-hell-2-266x300.jpg" alt="T-Bone hell -2" title="T-Bone hell -2" width="266" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-313" />Das Hinterwälder Rind &#8211; das Urwüchsige aus dem Schwarzwald &#8211; ist einer der kleinsten Rinderrassen Mitteleuropas. Es wird vorwiegend im Naturpark Südschwarzwald zur Landschaftspflege gehalten. Das Fleisch des Hinterwälder gilt aus ausgesprochen schmackthaft, was an der ungewöhnliche Kurzfaserigkeit des Fleisches liegt. Es ist Passagier in der Slow Food Arche des Geschmacks. Zum Testen habe ich mir von einem Schwarzwälder Metzger gemischtes Fleisch von einer Hinterwälder Bioland-Färse bestellt. Eine Färse ist eine Kuh, die noch nicht gekalbt hat, ihr Fleisch ist stärker marmoriert als das eines Jungbullen. Es wird daher auch als zarter empfunden. In dem &#8216;ebbes von allem&#8217; Paket waren Backen, Nuss, Kronfleisch (Zwerchfell), Hüfte und Tafelspitz. Sied- bzw. Schmorfleisch kann man ohne größere Reifung gleich verwenden. Will man kurzbraten, sollte das Fleisch mindestens 10 Tage im Vakuum reifen. Aber da ich eigentlich keine Freundin der Vakuumreifung bin, habe ich den Metzger gebeten, mir von der gleichen Kuh T-Bone- und Porterhouse-Steaks 4 Wochen am Knochen reifen zu lassen. Während dieser Reifezeit verliert das Fleisch rund 25% seines Gewichtes; eben weil das Wasser im Gewebe verdunstet. Das Ergebnis: unglaublich zartes, kompaktes Fleisch, intensiv im Geschmack. Jeder Bissen war rein Hochgenuss! Wer einmal ein solch abgehangenes Steak &#8211; in den Medien gerade als &#8216;Dry aged beef&#8217; in aller Munde &#8211; probiert hat, möchte nie wieder den blutig-metallischen Geschmack eines vakuumgereiften oder vielmehr gesäuerten Fleisches im Mund haben.<br />
Dazu getrunken haben wir übrigens einen Grauburgunder vom Weingut Andert am Neusiedler See. Dieses köstliche Getränk läuft bernsteinfarben ins Glas, im Bouquet Haselnüsse und Gewürzbrot, füllt den Mund mit seiner barocken, opulenten Art, ohne auch nur irgendwie plump zu wirken. </p>
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		<title>Kapaun vom Kaiserstuhl</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Üblicherweise kommen hier erhältliche Kapaune, also die Eunuchen-Version eines Hahnes, aus Frankreich. Kürzlich, bei einem Besuch am Kaiserstuhl, haben wir mit Freude festgestellt, dass man dieses kapitale Geflügel auch hierzulande bekommen kann. Familie Binder vom Lindenbrunnenhof in Forchheim importiert die Tiere im Spätherbst aus Frankreich und päppelt sie dann bis zur Schlachtreife mit viel Liebe &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/kapaun-vom-kaiserstuhl/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2010/01/test-1-300x200.jpg" alt="test 1" title="test 1" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-130" />Üblicherweise kommen hier erhältliche Kapaune, also die Eunuchen-Version eines Hahnes, aus Frankreich. Kürzlich, bei einem Besuch am Kaiserstuhl, haben wir mit Freude festgestellt, dass man dieses kapitale Geflügel auch hierzulande bekommen kann. Familie Binder vom <a href="http://www.lindenbrunnenhof.de/joomla/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=12&#038;Itemid=26">Lindenbrunnenhof </a> in Forchheim importiert die Tiere im Spätherbst aus Frankreich und päppelt sie dann bis zur Schlachtreife mit viel Liebe und nochmehr Quark auf. Unser Exemplar wurde mittwochs geschlachtet und freitags angeliefert. Die Zubereitung erfolgte in zwei Runden: die erste Hälfte &#8216;nature&#8217; in der Version eines Brathändels, die zweite als Coq au Riesling (dazu selbst gemachte Bandnudeln). Erstaunlicherweise war der Fettgehalt des rund 3,5 kg schweren Tieres weitaus geringer als vermutet; insbesondere im Vergleich zu einem Poulet de Bresse. In der Version des Schmorgerichtes kam der kernige Geschmack des Geflügels besser zum Ausdruck. Dies mag auch daran liegen, dass die zweite Hälfte des Fleisch noch rund eine Woche im Vakuum gereift hat.</p>
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		<title>Schweineohren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 07:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laila Essawi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort Herd]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt &#8216;Schweineohren&#8217; stand schon seit langer Zeit auf unserer Agenda. In Anlehnung an ein Rezept von Kolja Kleeberg sollte aus den Ohren erst eine Terrine werden, um dann paniert und ausgebacken als Fingerfood für Überraschung bei unseren Gäste zu sorgen. Nach stundenlangem Weichkochen gelierte das Ganze zwar wie erwartet. Das Ergebnis liess sich aber &#160;<strong><a href="http://www.gaumenglueck.de/schweineohren/">[…]</a></strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gaumenglueck.de/wp-content/uploads/2009/11/IMG_3280-200x300.jpg" alt="Schweineohren" title="Schweineohren" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-65" />Das Projekt &#8216;Schweineohren&#8217; stand schon seit langer Zeit auf unserer Agenda. In Anlehnung an ein Rezept von Kolja Kleeberg sollte aus den Ohren erst eine Terrine werden, um dann paniert und ausgebacken als Fingerfood für Überraschung bei unseren Gäste zu sorgen. Nach stundenlangem Weichkochen gelierte das Ganze zwar wie erwartet. Das Ergebnis liess sich aber nicht wirklich gut ausbacken. Die Gelatine wurde wieder flüssig, zurückblieb mehr oder weniger Matsch in der Pfanne. Wir haben die Ohren dann als Terrine serviert. Die Gäste dachten erst, es wäre Baumkuchen. Nette Optik, die mehrfach gelobt wurde, doch das Herumkauen auf dem Ohrenknorpel hat nicht wirklich Spaß gemacht. Dennoch: der <em>Gaillac Mauzac nature von Bernard Plageoles</em> konnte uns dann doch versöhnen.</p>
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