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Deutsches Sattelschwein

Sattelschweinchen

Wie das Rhönschaf, so steht auch das Deutsche Sattelschwein auf der roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen. Es wird in der Kategorie I als extrem gefährdet eingestuft. Seinen Namen hat es aufgrund der Scheckung: schwarzer Kopf, heller ‘Sattel’ und schwarzes Hinterteil. Das Deutsche Sattelschwein entstand nach dem Krieg durch einen Zusammenschluß aus dem Angler Sattelschwein (Archepassagier von Slow Food) und dem Schwäbisch-Hällischen Schwein. Besonders verbreitet war das Sattelschwein in der ehemaligen DDR. Das Angler Sattelschwein spielt heute nur noch als die regionale Bezeichnung des in Schleswig-Holstein ansässigen Sattelschweines eine Rolle.

Das relativ fettreiche Fleisch der Tiere bedingte allerdings ein nachlassendes Interesse an der Zucht. Derzeit gibt es bundesweit gerade mal 85 Schweine. Markus Jenner und Lara Wollensack, beides Agrar-Ingenieure, habe Anfang letzten Jahres 6 Muttersauen gekauft und züchten seitdem in Erdmannshausen bei Marbach das Erdmannhäuser Sattelschwein. Fakt ist jedoch, dass man als Landwirt aufgrund des erwähnten hohen Fettanteils vom Verkauf der Reinzuchttiere nicht leben kann. Deswegen werden oft Pietrain-Eber eingekreuzt, die für ein gutes und auch vermarktungsfähiges Fleisch-Fett-Verhältnis sorgen. Wir hatten Gelegenheit, die Zucht der beiden jungen Landwirte zu besichtigen. Die Schweine werden auf Stroh gehalten, die trächtigen Muttersauen haben die Wahl zwischen einem eigenen Stallplatz oder einer Auslaufläche. Diese Fläche soll in kommender Zeit durch umfangreiche Baumassnahmen noch erweitert werden.

Nackensteak_Sattelschwein

Als Futter erhalten die Schweine vorwiegend Getreide aus eigenem Anbau. Antibiotika oder gar Leistungsförderer sind auf dem Hof verpönt. Im erworbenen Fleischpaket waren u.a. Nacken, Rückensteaks und Schnitzel. Wir waren von Textur und Geschmack begeistert; ungemein saftig und herzhaft und keinerlei Wasserverlust beim Braten. Die Vermarktung erfolgt über den Hofladen (Weihinger Weg 100, Erdmannhausen), der Freitagnachmittag und Samstagvormittag geöffnet hat.

23.06.10 · Kommentieren
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